Wohin mit der Milch ?

Wir haben zwar noch immer keine Kuhmilchproduzenten für unser Kistl finden können, doch ist eines schon lange klar; Österreichweit, wenn nicht europaweit gibt es zu viel Milch - mit schwerwiegenden Folgen für unzählige kleinstrukturierte Betriebe.

Wir möchte dazu gerne 1:1 auf folgende Bewerbung der FoodCoop Scharnstein verweisen:

 

Podiumsdiskussion

Wohin mit der Milch?
Wege bäuerlicher Milchproduktion


Sa, 27. Februar 2016, 19.30 Uhr
Landwirtschaftsschule Schlierbach
Klosterstraße 1, 4553 Schlierbach

Veranstaltet von der ÖBV-Via Campesina Austria

 

Österreichische Berg- und Kleinbäuer_Innen Vereinigung www.viacampesina.at
Impulsreferat: Thomas Schmidthaler, Milchbauer in Laussa, IG-Milch
Betrachtungen zum betrieblichen Größenwachstum: „Vom Ich oder Du zum Ich und Du“
Podiumsgäste: Judith Moser-Hofstadler, Biomilchbäuerin, ÖBV – Via Campesina Austria
Robert Strasser, Bio-Hofkäserei Naturbauernhof
Karl Grabmayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich (angefragt)
MolkereivertreterIn (angefragt)
Moderation: Brigitte Reisenberger, Geschäftsleitung FIAN Österreich

 

"Der Milchmarkt wird immer weiter liberalisiert. Der letzte Schritt in diese Richtung war die Abschaffung der „Milchquote“. Noch mehr Überproduktion und Preisverfall sind die Folge. Diese Situation bedroht die Existenz vieler milchproduzierender/-verarbeitender Betriebe in Österreich, aber auch in ganz Europa. Bauern und Bäuerinnen sowie andere kritische Bürger_innen sind zu Recht wütend!

Gibt es Alternativen zum Weltmarkt, dem exportorientierten Kurs und dem „Wachsen oder Weichen“? Haben es Bauern und Bäuerinnen selbst in der Hand oder braucht es Gestaltung durch die Politik?
Welche Rolle spielen Bürger und Bürgerinnen?
Ist bäuerliche Milchproduktion denn überhaupt noch zeitgemäß?
… diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen!"

 

 

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